„Keine Weihnachtsferien“

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CORONA-Albtraum geht weiter. Die aus Südafrika stammende Omicron-Variante von COVID-19 steht als neue Bedrohung in der Epidemie auf der Tagesordnung der Welt. Obwohl bekannt ist, dass der neue Stamm, der als resistent gegen bestehende Impfstoffe gilt, ansteckender ist, gibt es noch keine Daten, dass er tödlicher ist. Die erstmals in Kalifornien in den USA aufgetretene Variante wurde bei insgesamt 20 Personen in 12 Bundesstaaten nachgewiesen, darunter Hawaii, New Jersey, New York und Pennsylvania.

‚SCHWIERIG VON ALLEN‘

Der künftige Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) forderte die Bürger wegen der rapide steigenden Fälle auf, zu Hause zu bleiben, anstatt in die Weihnachtsferien zu fahren. Gegenüber Bild am Sonntag sagte Wissing: „Die vierte Welle scheint schwieriger zu sein als die vorangegangenen Perioden. Angesichts steigender Fälle müssen wir die Pandemie ernster denn je nehmen. Um die Epidemie effektiver bekämpfen zu können, müssen wir die Kontakte reduzieren. An religiösen Feiertagen wie Weihnachten wäre es besser, in kleinen Gruppen zu Hause zu sein“, sagte er.

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120 OMICRON AUS DEM WEIHNACHTSABEND
Die Omikron-Variante wurde übrigens bei 120 Personen gefunden, die an einem großen Weihnachtsessen in einem Restaurant in der norwegischen Hauptstadt Oslo teilnahmen. Angeblich nahm die Gruppe am Weihnachtsessen des Energiekonzerns Scatec am 18. November teil und es waren auch Leute aus Südafrika in der Gruppe. In Dänemark haben sich die Omicron-Fälle in den letzten 48 Stunden verdreifacht, während bei 183 Menschen im Land Omicron diagnostiziert wurde.

„WEIT VOM ENDE“

In England, das bei der Impfung große Fortschritte gemacht hat, nahm die Epidemie Fahrt auf. Jeremy Farrar, einer der führenden Wissenschaftler des Landes und ehemaliger Chefberater der Regierung zur Bekämpfung der Epidemie, sagte, die Omicron-Variante zeige, dass die Epidemie noch lange nicht vorbei sei. Farrar warnte, dass „neue impfstoffresistente Varianten auftauchen könnten, insbesondere in Ländern, in denen die Impfung gering ist“.

PRÜFUNG BEI DER EINREISE NACH ENGLAND ERFORDERLICH

Die britische Regierung hat Corona-Tests für Einreisende aus dem Ausland, auch wenn sie geimpft sind, vorgeschrieben, um die Verbreitung der neuen Variante zu verhindern. Der Antrag tritt am 7. Dezember in Kraft. Inzwischen wird im Land mit dem Einsatz des Medikaments „Molnupiravir“ zur Behandlung von Corona begonnen. Es wurde angekündigt, dass Menschen mit schwacher Immunität, die positive Tests haben, dieses Medikament einnehmen werden.

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