In Wien beginnen Verhandlungen, um das Scheitern des Atomabkommens mit dem Iran zu verhindern

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Verhandlungen zur Verhinderung des Scheiterns des internationalen Abkommens über die nuklearen Aktivitäten des Iran beginnen heute in Wien, Österreich.

Die Parteien werden über die Möglichkeit einer Rückgabe des Abkommens von 2015 verhandeln. Wenn die Gespräche erfolgreich sind, können die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben und das iranische Atomprogramm wieder eingeschränkt werden.

2018 hat Donald Trump die USA aus dem Abkommen zurückgezogen und Sanktionen wieder eingeführt. Als Reaktion darauf verletzte der Iran einige seiner wichtigsten Verpflichtungen aus dem Abkommen.

Die Regierung von Joe Biden schlägt hingegen vor, die Sanktionen angesichts der Rückkehr des Iran von diesen Verstößen aufzuheben.

Die Teheraner Regierung besteht dagegen darauf, dass der erste Schritt von Washington ausgehen sollte. Neben den Sanktionen will die Regierung im Iran auch Zusicherungen, dass sie nicht wieder einseitig aus dem Abkommen zurücktritt.

Westliche Diplomaten warnen davor, dass die Chancen auf erfolgreiche Verhandlungen zu schwinden beginnen, da der Iran bei seinem Urananreicherungsprogramm Fortschritte macht.

Im Gespräch mit der New York Times sagte ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses, dass die Gespräche zwischen Washington und Teheran über die nächsten Schritte vor der iranischen Präsidentschaftswahl weitgehend abgeschlossen seien.

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Es ist zu beobachten, dass die Regierung von Ibrahim Reisi, der die Präsidentschaftswahlen im Iran gewonnen hat, in den internationalen Beziehungen mit einer härteren Haltung vorgegangen ist.

Er sagte auch, dass er eine weitere Verlängerung der Verhandlungen in Wien und eine Einmischung in das iranische Raketenprogramm und die Regionalpolitik nicht zulassen werde.

US-Außenminister Anthony Blinken sagte, dass, wenn der Iran das Programm neu einpackt, „jede Wahl auf dem Tisch liegt“.

WAS IST DAS nukleare Abkommen mit dem Iran?

Das Abkommen wurde im Januar 2016 unterzeichnet und trat nach langwierigen Verhandlungen zwischen dem Iran und den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats, den sogenannten P5+1, den USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland in Kraft.

Im Rahmen des Abkommens würde der Iran seine Produktions- und Lagerkapazitäten für angereichertes Uran begrenzen, die Inspektion seiner Nuklearanlagen zulassen und seine Anlagen auf Empfehlung ändern oder vollständig schließen.

Im Gegenzug würden die Sanktionen aufgehoben, die die Wirtschaft des Landes lange Zeit in eine schwierige Lage gebracht hatten. Während des gesamten Prozesses hat Teheran die Behauptung verteidigt, sein Atomprogramm sei friedlich.

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