Deutschland diskutiert Impfpflicht

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Aufgrund der sich rasch ausbreitenden Omicron-Mutation des neuartigen Coronavirus (Covid-19) in Deutschland haben Bundeskanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Olaf Scholz, der voraussichtlich neuer Bundeskanzler wird, und Ministerpräsidenten der Bundesstaaten zusammen mit der Seuchenlage und den zu ergreifenden Maßnahmen das Treffen abgehalten. Bei dem Treffen einigten sich Scholz und viele Ministerpräsidenten der Länder auf die Notwendigkeit der Impfung, wobei auch die Erhöhung der Maßnahmen angesprochen wurde. Scholz schlug vor, im Bundestag über die „Impfpflicht“ abzustimmen, die ab Februar gelten soll. Auch viele Ministerpräsidenten der Bundesstaaten begrüßten die Idee, hieß es.

Impfpflicht schützt auch die Freiheit der Gesellschaft

Grünen-Chef Robert Habeck, der im Kabinett Scholz zum stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt wird, sagte: „Natürlich wäre eine Impfpflicht ein weitreichender Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Aber sie schützt auch Leben und letztlich die Freiheit der Gesellschaft.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte in einer Erklärung nach den Gesprächen, dass sich Impfstellen und Ärzte sowie Apotheker und Zahnärzte an der Impfaktion beteiligen dürfen, um möglichst viele Menschen in kürzester Zeit zu impfen.

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GEGEN STILLSCHWEIGENDE MASSNAHMEN

Bundes- und Landesregierungen planen, bis Weihnachten 30 Millionen Dosen des Impfstoffs zu verabreichen und zusätzliche Einschränkungen für diejenigen, die nicht geimpft sind, im Rahmen der Bekämpfung der Epidemie. Es wird erwogen, eine 2G-Pflicht (Impfung oder Umgehung der Krankheit) in geschlossenen Räumen sowie eine allgemeine Maskenpflicht in Schulen einzuführen. Details werden voraussichtlich in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

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